Tag: Meditation (Page 2 of 4)

Sankranti: die geheimnisvollen Wege der Sonne

Am 14. Jänner feiern wir “Makar Sankranti”. Es ist der einzige Feiertag im indischen Kalender, der sich nach der Sonne richtet. An diesem Tag wird Shri Surya verehrt, denn es heißt, dass dies der kälteste Tag ist. Es heißt auch, dass sich da die Sonne am Südlichen Wendekreis befindet, dem ‘Wendekreis des Steinbocks’, und sich nun wieder nach Norden bewegt, wodurch sie langsam wieder an Kraft zunimmt.

Am 14. Jänner ist jedoch kein Ereignis zu bemerken, weder ein astronomisches noch astrologisches, das diese Annahme rechtfertigt. Es ist mitten im Winter, kein besonderer Tag ist in Sicht.

Es gibt allerdings einen Tag, auf den diese Eigenschaften zutreffen, nämlich den 21. Dezember! Makar bedeutet Steinbock. Am 21. Dezember tritt die Sonne in den Steinbock – der Winter beginnt! Es ist die Wintersonnenwende, der kürzeste Tag des Jahres, danach werden die Tage wieder länger und die Sonne wird stärker.

Was hat das nun mit dem 14. Jänner zu tun? Dazu müssen wir ein wenig ausholen.

 

Vor ca. 2000 Jahren, als unser astrologisches System entstand, waren die Sternbilder mit den Tierkreiszeichen identisch. Der Beginn eines Jahres ist durch den Frühlingspunkt (Äquinoktialpunkt) gekennzeichnet. Durch die Rotationsbewegung der Erdachse bewegt sich der Frühlingspunkt langsam rückwärts (eine Wanderung durch den ganzen Tierkreis benötigt 25800 Jahre, das ist ein sogenanntes ‘Weltenjahr’; man sagt auch, ein Tag im Leben des Brahma).

 

Durch diese Verschiebung des Frühlingspunktes entstehen sozusagen 2 Tierkreise, die sich ganz langsam doch stetig voneinander entfernen: der siderische (von sidus = Stern) und der tropische (der errechnete). Die Inder verwenden nach wie vor den siderischen, bei uns ist es der tropische. Der Unterschied dieser 2 Tierkreise wird ‘Ayanamsa’ genannt und beträgt zur Zeit ziemlich genau 24 Grad, das sind also 24 Tage.

 

Wenn wir nun vom 14. Jänner 24 Tage zurückzählen, gelangen wir genau auf den 21. Dezember, die Wintersonnenwende! Dies ist der Punkt, an dem uns (in der nördlichen Hemisphäre) die Sonne am meisten abgeht, weil sie da am schwächsten ist.

 

Das zeigt, dass sich Sankranti auf den indischen Kalender bezieht, dem der siderische Tierkreis zugrundeliegt!

 

Beide Systeme, das östliche wie das westliche, haben ihre Berechtigung, keines ist falsch. Der tropische Tierkreis bezieht sich auf das Sonnenjahr und ist die Grundlage der sonnenbezogenen abendländischen Astrologie. Sie steht dadurch in Einheit mit unserer Kultur, welche sonnenhaft ist, nach außen gerichtet.

 

Die Sonne mit ihrem ‘Licht des Bewusstseins’ ist eigentlich der natürliche Feind aller Geheimnisse. Und doch birgt sie selbst viele Geheimnisse. 🙂

 

Sonnige Grüße!

Einen schönen Sonn(en)tag wünscht

Edwin

2018 beginnt

Das neue Jahr beginnt meist mit guten Vorsätzen.

Regelmäßig zu meditieren, in Kontakt mit deinem inneren Selbst zu kommen, die innere spirituelle Energie spüren und so das Spirituelle zum Teil des bewußten Erlebens machen: gibt es einen besseren Vorsatz für 2018?

Bereichere dein Leben mit regelmäßiger Meditation – und du wirst bald den positiven Unterschied erkennen und diesen Gewinn an Lebensqualität nicht mehr missen wollen.

Wir sehen uns: ab Mittwoch, 10.1.2018 19 Uhr in der Klosterwiesgasse 6, im Hof 1. Tür links

 

William Blake

vor kurezem, am 28. November feierte eine große Seele Geburtstag:

WILLIAM BLAKE.

 

Er war Dichter, Maler, Kupferstecher, Seher, Prophet.

Blakes Visionen begannen bereits in seiner Kindheit,

und sie begleiteten ihn sein ganzes Leben lang.

Obwohl er sich immer in gewisser Weise mit dem Neuen

Testament verbunden fühlte, waren seine Ansichten für die

rechtgläubigen Christen seiner Zeit oft schockierend. Einer seiner

stärksten Einwände gegen die Lehrmeinung der Kirche war, dass sie gegen

lebendige Sinnesfreude Position bezog. Blake glaubte, dass die

Freude der Menschen ein Lobpreis Gottes sei.

Noch auf dem Sterbebett arbeitete er an einer neuen Version

seines Gemäldes ‘Und Gott erschuf die Welt’.

Seine letzten Worte seien gewesen:

“Ich gehe in ein Land, das ich schon immer sehen wollte.”

– E.Tee

Die Urmutter

Wenn der Herbst kommt dann kommt die Zeit der Ur-Mutter, der Shri Adi Shakti, sie hat so viele Aspekte wie das Universum Facetten hat. Ihr wesentlicher Aspekt ist der der Mutter, die Ihre Kinder beschützt.

Sie ist in jedem von uns in ihrer Reflexion als Kundalini und nimmt als die große Beschützerin nicht nur in Mythen als Pallas Athena, Mutter Maria, Quan Yin, Sofia und als viele andere Gestalt an, sondern sie manifestiert sich als wohliges Gefühl der absoluten Sicherheit in unserer Meditation. Wenn das Herzzentrum Chakra frei ist kann man tief durchatmen und jeglicher Stress fällt weg.

Vertrauen etabliert sich. Vertrauen in sich und Vertrauen in das Leben, das Schicksal, die göttliche Kraft.

Meditation hilft gegen Streß

Viele denken sich das, viele wissen es, und es ist super, dass Meditation gegen Streß hilft und gezielt beim Streßabbau verwendet werden kann.

Doch dann kommt der nächste Gedanke “ich kann aber nicht meditieren”, “ich kann nicht mal eine Minute ruhig sitzen”, “Das ist doch nichts für mich”, usw.

Doch es gibt auch einfache Lösungen, und mit ein wenig täglicher Zeit kannst du bald Erfolge selbst erleben und spüren.

Nigel Powell hat zu diesem Thema kürzlich ein Buch veröffentlicht, und wenn du ein Kindle-Verwender bist dann bekommst du es sogar gratis. Also schau dir das an.

p.s. du kannst dir auch die Beiträge im Wissenschaftsteil ansehen.

Die Magie der Santoor: 17.Mai 2016 in Graz

Die Santoor ist das indische Hackbrett. Dieses Musikinstrument hat eine lange Tradition und hat sich im Lauf der Zeit auch weiterentwickelt. Ein bedeutender Virtuose auf diesem Instrument, der  viel zu seiner Verfeinerung beigetragen hat, ist Bhajan Sopori. Sein Sohn hat die Begeisterung für dieses Instrument geteilt und macht derzeit eine Europatournee. Und Graz liegt auf seiner Tourneeroute.

Die Klänge der Santoor sind wunderbar geeignet um dabei zu Meditieren und die Aufmerksamkeit durch die Musik in die Gegenwart zu leiten, das Herz zu öffnen und in die spirituelle Dimension einzutauchen. Komm vorbei und lass dich überraschen!

http://soundsofindia.org/

sopori_graz2016

indische Bhajans

Bhajans sind indische Volkslieder mit spirituellen Texten. Sie beschreiben spirituelle Erlebnisse bzw Erfahrungen mit dem inneren Selbst, erzählen von spirituellen Persönlichkeiten und Meistern und beschreiben deren Fähigkeiten. Die Musik ist voller Hingabe und gleichzeitig auch voller Leben und Rhythmus. Meistens werden sie in der Gruppe gesungen und sie transportieren viel Freude und Zufriedenheit und verstärken die innere Stille obwohl sie oft sehr lebendig sind. Sie sind wie ein musikalischer Ozean der den Zuhörer wie den Musiker auf seinen Wellen trägt.

hör dir ein Beispiel an:

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=TSJJhONVB1A?list=PLF38677C8A4FD1D84&w=560&h=315]

Du bist das reine Selbst, das Atma

Nach dem indischen Kalender ist heute 

SHIVARATRI, die Nacht des Gottes Shiva.

Er ist der höchste der Götter. Er gibt das Leben und nimmt es.

Er ist das Formlose und das Unnennbare;

Er ist das Grenzenlose und Unerkennbare.

Und Er ist der Gott der Liebe und residiert im Herzen der Menschen.

Er ist die Seele des Universums. Und das Universum

schwingt im Rhythmus Seiner Trommel.

Er tanzt das Leben herbei – tanzt das Leben selbst –

und tanzt über das Leben hinweg.

“O Mahadeva! Auf die Leinwand Deiner Vorstellung maltest Du die Welt!

Liebe ist Dein Grund – Schönheit ist Dein Stil.

Du schufst die Kunst und auch die Künstler.

Du bist der erste Künstler und bist der Funke im Herzen aller Künstler.”

 

E.Tee

 

 

Wir siedeln!

ab 4. Februar 2016 werden wir uns zum Meditieren in der Grillparzer Straße 45, Graz Geidorf, treffen. Bitte bei “Praxis Dr Ackerl, Sahaja Yoga” läuten, dann wird die Eingangstür geöffnet. Nach dem Eingang gehst du ein paar Stufen hinauf und dann gleich links ist die Eingangstür, die dich zum Ziel führt.

Wir sind übersiedelt, weil der neue Raum in einer besseren Umgebung ist. Er ist zwar kleiner, doch ist die Infrastruktur besser.

Wir freuen uns auf dein Kommen und treffen uns wie immer am Donnerstag und am Freitag jeweils um 19 Uhr.

Die Programme in der Papierfabrik, Ungergasse, laufen mit Januar 2016 aus.

 

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